Judith Enders
Diplom-Politologin und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, Jg. 1976, geboren in Altenburg/Thüringen, lebt in Berlin. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin war sie u.a. beim Bundesvorstand von ver.di und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) tätig. Seit 2002 Lehraufträge am Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin und der Rutgers University, State University of New Jersey. Nach der Rückkehr von einem Forschungsaufenthalt in New York 2004 promovierte sie 2007 in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Kassel. Heute ist sie als Wissenschaftlerin im „Institute for Advanced Sustainability Studies“ in Potsdam tätig.
»Beruflich als streitbare Politikwissenschaftlerin aktiv, ist ehrenamtliches Engagement für mich eine Freude und gehört zu meinem Selbstverständnis.«
Michael Hacker
1979 in Hoyerswerda geboren. Verbrachte dort auch Kindheit und Jugend. Mit dem studienbedingten Umzug nach Leipzig begann eine intensive Auseinandersetzung mit Heimat, Herkunft und Verhältnissen in Ostdeutschland, die bis heute anhält. Arbeitet derzeit als Projektmanager beim Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland.
»Man kann sein Leben nicht damit verbringen, sich am Leben zu rächen.« (Christoph Hein)
Adriana Lettrari
Politik- + Kommunikationswissenschaftlerin, geb. 1979 in Neustrelitz, aufgewachsen in Rostock. Arbeitete bis 2010 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag sowie Systemische Beraterin bei Königswieser&Network. Zuvor realisierte sie im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft Projekte in der EU-Kommission und dem Auswärtigen Amt. 2011 gründete sie die Wendekind gUG, um dem Projekt „3te Generation Ostdeutschland“ einen rechtlichen Rahmen zu verleihen. Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement erhielt sie 2009 den „HBS-Engagementpreis“ der Hans-Böckler-Stiftung.
»Die neue Erfahrung liegt immer hinter der Grenze der alten. Das Potenzial der Dritten Generation Ostdeutschland zu entdecken, zu zeigen und zu nutzen ist die Kraft hinter meiner Idee.«
Stephanie Maiwald
Kulturwissenschaftlerin. Geb. 1979 in Wiesbaden. Derzeit Projektleiterin bei einer Berliner Stiftung. Betreut Projekte auf nationaler und internationaler Ebene im Themenspektrum Kultur, Europapolitik, Bürgerschaftliches Engagement.
»Man muss Geschichten sichtbar machen. Um gemeinsame Geschichte zu entdecken. Und Geschichte zu schreiben.«
Hagen Pietzcker
Journalist und Politikwissenschaftler, geb. 1975 in Hamburg. War zunächst als Wissenschaftler und PR-Berater tätig, danach bis 2010 Chefredakteur von politik.de. Seit Anfang 2010 freier Journalist, Politikberater und Projektmanager. Arbeitet seit August für Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Daneben engagiert er sich in verschiedenen Bereichen für Online-Journalismus, Netzpolitik und politische Partizipation, so bei /e-politik.de/, den Netzdemokraten e.V. und weiteren Projekten.
»Es geht bei diesem Projekt nicht nur um "den Osten" - Es geht um unsere Gesellschaft. Es geht darum, nicht über Biografien, Erfahrungen und besondere Kompetenzen hinwegzugehen, nicht zu pauschalisieren, sondern zu begreifen, welche Möglichkeiten direkt vor uns liegen. Ich wünsche mir, dass wir in der Dritten Generation - Ost und West - EINE Generation werden.«
Henrik Schober
Geboren in Worms, Jg. 1980, hat den Mauerfall aus der Perspektive eines Dorfes in Südhessen erlebt und fand völlig normal, dass Deutschland wieder eins wurde. Während des Politikstudiums setzte sich dann allerdings endgültig die Erkenntnis durch, dass nichts „normal“ ist und keine Entwicklung einfach so passiert. Heute arbeitet er an der Hertie School of Governance in Berlin und ist Chefredakteur der „Zeitschrift für Politikberatung“. Zudem schreibt er für das Blog „Zweitstimme“ auf ZEIT-online.
»Die Dritte Generation Ostdeutschland ist einzigartig. Wenn sie sichtbar wird und Gehör findet, kann sie mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen viele Menschen unterstützen – in Deutschland und in ganz Europa.«
Mandy Schulze
Betriebswirtin, Pädagogin und Soziologin, Jg. 1976, geb. in Löbau/Sachsen. War während ihres Studiums in Mannheim 1995 eine Besonderheit als Ostdeutsche. Derzeit ist sie als Projektleiterin in der beruflichen Weiterbildungsforschung, als Beraterin und Coach tätig.
»Der Osten Deutschlands ist ein Experimentierfeld und besser als sein Ruf. Das möchte ich zeigen und aktiv mitgestalten.«
Johannes Staemmler
Politikwissenschaftler, geboren in Dresden, Jg. 1982, lebt in Berlin. Doktorand an der Freien Universität Berlin mit einem Fellowship der Hertie School of Governance und IFOK. Promotionsthema: Zivilgesellschaft in strukturschwachen Regionen. Mitgründer der Studentenstiftung Dresden.
»Aus dem Osten zu kommen schien oft etwas Kurioses oder auch Befremdliches mit sich zu bringen. Im Projekt 3te Generation Ostdeutschland merke ich, wie viel Positives sich gemeinsam daraus ziehen läßt. Das braucht es auch, denn gerade im Osten liegt vieles brach, was endlich und neu begonnen werden muss.«